Heute gibt es hier nur eine Kurzversion. Ich bin gerade in einem guten Schreibflow und möchte diese Phase respektieren und ergiebig nutzen.
Ist das jetzt ein Ratgeber oder ein Kinderbuch?
Beides irgendwie. Wie das Ergebnis am Ende im Bücherregel stehen wird, kann ich Euch natürlich noch nicht verraten. Nur so viel: Nach meinem ersten Kinderbuch Lotta und Klicks, geht es in der neuen Geschichte um einen Vater und seinen Sohn und um eine neue Welt mit tollen Abenteuern, die es zu meistern gilt. Ich möchte mit meinen Geschichten zur Interaktion einladen. Auch diesmal darf das Bilderbuch erlebt werden. Neben der Vorlesegeschichte, wird es einen aktivierenden Mitmachteil geben. Auch dazu später mehr. Ich finde die Story super. 😉 Mal sehen, was aus dem ersten Manuskript so wird. Ein Buch zu veröffentlichen ist Teamwork. Wer bin ich, dass ich mich über die Einschätzung z.B. eines Lektorats erhebe?! Aber alles in allem bin ich von dem Manuskript überzeugt und habe eine Geschichte vor meinem geistigen Auge, die richtig, richtig super werden wird.
Was mich an Väterratgebern stört …
So einiges. Als erstes, nervt es mich, dass gefühlt jeder Vater, der dreimal sein Kind gewickelt hat, sich nun berufen fühlt, etwas darüber zu schreiben und alle anderen Väter - und Mütter gleich mit - mit ihrem Wissen zu erhellen. Versteht mich nicht falsch, jede:r darf sich mitteilen, dass ist ja auch das schöne an barrierefreien (digitalen) Kommunikationsformen. Ich denke, uns Vätern tut jedoch ein wenig mehr Demut gut. Wir können viel von Frauen (Müttern) lernen. Wir sollten uns dafür vielleicht wertschätzend offener zeigen. Das führt mich ein wenig zu dem nächsten Kritikpunkt. Warum sind manche Väterratgeber so aufgebaut, wie eine Bedienungsanleitung für irgendein Ding? Es nervt mich tierisch, dass Väter auf diese Weise ein Stück weit als plumpe, mit weniger Erziehungskompetenz ausgestattet dargestellt werden. Genau das Gegenteil ist doch aber der Fall. Kinder brauchen ihre Väter. Ganz dringend sogar. Wir haben eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass die Vaterrolle eine ganz entscheidende ist. Ein Vater ist dabei mehr, als der starke Mann. Er ist ein schwingungsfähiges Wesen mit Emotionen. Er regelt Erziehung vielleicht anders, als das Mütter tun würden. Er hat vielleicht einen anderen Blickwinkel auf Situationen und die Interaktion mit dem Kind? Hey, super! Das ist wichtig und wertvoll. Lasst uns das mehr Zelebrieren. Lasst uns den Vater viel mehr als Erziehungsgestalter, denn als Erziehungsverwalter stark machen. Ich weiß, ich weiß … es gibt kein schwarz oder weiß. Viele Väter machen genau das. Auch für die ist das Buch.
Erziehung ist (auch) Männersache!
In der nächsten Woche ist das Manuskript fürs Kinderbuch planmäßig abgegeben. Vielleicht gibts dann schon neue Infos. Seid aber sicher, es bleibt hier aufregend und (für mich) spannend.
