Die Leute, die mein Zeug hier und drüben auf den verschiedenen Social Media Plattformen so lesen, wissen dass ich seit einiger Zeit Podcasts häufig und sehr gerne nutze um Inhalte zu konservieren und für meine Zielgruppe abrufbar zu machen.
Warum Podcasts?
Es gibt da für mich verschiedene Gründe:
- Ortsunabhängig
- Ich entscheide, wann ich mir wie viel Inhalt anhöre
- Ich kann mir Inhalte mehrmals anhören
- Ich bestimme also das Tempo in dem ich Inhalte aufnehmen will
- Ich kann Podcasts sowohl parallel (zB zu einer Slideshow), als auch alleine nutzen
- Ergänzend klappt das auch. So wie hier in diesem „PodBlog“
Wozu nutze ich Podcasts?
Da gibt es für mich zwei Ebenen:
- Privat (zB auf Zugfahrten oder beim Kochen)
- Im Job (Dazu komme ich gleich)
Podcasts im Job
Mein erster Podcast im beruflichen Kontext war ein absolutes Zufall-Produkt. Ich war für einen Fachtag für Lehrer:innen als Speaker eingeladen. Daneben sollte es noch einen Workshop mit mir geben. Ich war da. Mein Deck war super. Die Teilnehmenden haben super mitgemacht … Da erfahre ich in der Kaffeepause, dass jede:r Referent:in 1-2 Din A 4 Seiten Hand Out beim Veranstalter hätte abgeben sollen. Upss!!! Ehrlich gesagt, hat mir das Schreiben von langen Texten, die einer gewissen fachlichen Form unterworfen sind, noch nie so richtig gelegen. Bislang konnte ich mich durch diese Phasen mit einer gewissen Anpassungsleistung mal mehr, mal weniger durchquälen. Jetzt hatte ich aber eben kein Hand Out am Start. Was tun? Ganz einfach, dachte ich mir. Die Essenz meiner Inhalte spreche ich einfach (ja, ich war naiv) auf und schicke die Audiofile rum. Da können die Teilnehmenden hören, statt lesen, was ich so für Impulse geteilt hatte. Besser noch (wie ich finde), ich habe nicht im Vorfeld zusammengestellt Inhalte zusammengestellt von denen ich angenommen habe, dass sie bestimmt für das Plenum wichtig sind, vielmehr konnte ich so die Gruppenprozesse aus dem Workshop mitnehmen und im Nachfassen einsetzen.
Informationen werden liquider. Das ist gut für Sender und Empfänger.
Gesagt getan. Auf der Rückfahrt im Zug habe ich ohne Mikrophon und Co einfach direkt in mein Smartphone gesprochen und die Audiodatei auf anchor.fm hochgeladen. Sound war mies. Inhalte wenig bis gar nicht redaktionell sortiert. Aber: Die Teilnehmenden waren begeistert.
Podcasts Privat
Ich mag das Medium Podcasts sehr. Auch für Unterhaltungs-, Wissens- und Nachrichtenformate. Ich habe Euch mal hier meine Top 10 Podcastsliste zusammengestellt. Eine Rangliste soll das nicht sein, das variiert für mich nach Stimmung und Zeit. Zudem sind die Inhalte und die Ansprüche schlecht zu vergleichen.
- Fest und Flaschig
- Gemischtes Hack
- Wochendämmerung
- Deutschland 3000
- Zeit Online - Was jetzt?
- Deutschlandfunk - Der Tag
- Hidden Brain
- Deutschlandfunk Nova - Hörsaal
- Talk ohne Gast
- Jung & Naiv
- GLS Bank Podcast (Extra-Nominierung extra für Rouven Kasten. 😉 )
Ich merke schon beim Schreiben (eigentlich sollte es eine Top 5 Liste werden), dass es mir hier schwerfällt mich konkret festzulegen.
Auch für den Bildungsbereich sollten wir Podcasts mehr mitdenken und für die gewünschten Zwecke nutzbar machen.
Wie ich mir das so vorstelle und wo, meiner Meinung nach die Stärken und die Herausforderungen sind, hört ihr hier in meinem Podcast.
